Motorradbekleidung aus Leder richtig pflegen – Tipps aus dem Lederatelier
Motorradbekleidung aus Leder richtig pflegen – Tipps aus dem Lederatelier

Eine gute Lederjacke oder Lederkombi ist eine Investition, die bei richtiger Pflege Jahrzehnte halten kann. Trotzdem landet Leder häufig erst dann im Atelier, wenn es bereits spröde oder rissig geworden ist. Dabei lässt sich das mit einigen einfachen Pflegeschritten oft vermeiden.
Warum Lederpflege mehr als nur Optik ist
Leder ist ein Naturmaterial. Ohne regelmässige Pflege trocknet es aus, verliert seine Flexibilität und kann an stark beanspruchten Stellen wie Schultern, Ellenbogen oder im Sitzbereich mit der Zeit Risse entwickeln.
Das betrifft nicht nur das Aussehen. Sprödes Leder kann bei einem Sturz leichter reissen als gut gepflegtes Leder. Deshalb gehört die regelmässige Pflege genauso zum Umgang mit Motorradbekleidung aus Leder wie die Kontrolle von Nähten und Reissverschlüssen.
Die Grundregeln der Lederpflege
Wenn deine Lederjacke oder Lederkombi nass geworden ist, solltest du sie immer bei Raumtemperatur trocknen lassen. Direkte Hitze durch einen Heizkörper oder Föhn sollte vermieden werden, da sie das Leder spröde machen kann.
Pflege das Leder regelmässig mit einem geeigneten Lederfett oder Imprägnierspray, das für Motorradbekleidung geeignet ist. Wie häufig das notwendig ist, hängt davon ab, wie oft du fährst.
Auch Reissverschlüsse und Nähte solltest du regelmässig kontrollieren. Dadurch lassen sich kleinere Schwachstellen erkennen, bevor daraus ein grösseres Problem wird.
Nach dem Fahren sollte die Lederbekleidung ausserdem kurz auslüften können, statt sofort weggehängt zu werden.
Typische Fehler, die Leder beschädigen
Aggressive Reinigungsmittel oder Haushaltsprodukte können die Lederoberfläche beschädigen und sollten deshalb vermieden werden.
Auch direkte Hitze kann die Alterung des Materials beschleunigen. Dazu gehören beispielsweise längere intensive Sonneneinstrahlung sowie die Wärme eines Heizkörpers.
Ein häufiges Problem ist jedoch schlicht zu wenig Pflege. Wird Leder über viele Jahre nie gefettet oder anderweitig gepflegt, kann es mit der Zeit spröde werden – unabhängig von seiner ursprünglichen Qualität.
Wann lohnt sich der Gang ins Lederatelier?
Kleine Risse, ausgedehnte Nähte, klemmende Reissverschlüsse oder eine Passform, die sich über die Jahre verändert hat: Das sind typische Fälle für ein Lederatelier und nicht automatisch ein Grund, das Kleidungsstück zu ersetzen.
Arif beschäftigt sich seit knapp 30 Jahren mit Motorradbekleidung, Leder, Qualität und Passform. Diese Erfahrung fliesst direkt in Reparaturen und Änderungen ein.
Eine Lederjacke oder Lederkombi, die nicht mehr optimal sitzt oder kleinere Schäden aufweist, muss deshalb nicht automatisch durch ein neues Kleidungsstück ersetzt werden.
Reparieren, ändern oder neu kaufen?
Ob sich eine Reparatur oder Änderung noch lohnt, hängt vom jeweiligen Kleidungsstück und seinem Zustand ab.
Vielleicht lässt sich ein kleiner Schaden reparieren. Vielleicht hat sich die Passform verändert und eine Anpassung ist die bessere Lösung. In anderen Fällen kann ein Neukauf sinnvoller sein.
Bist du unsicher, ob deine Lederjacke oder Lederkombi noch gerettet werden kann? Bring sie einfach bei Biker's Point in Dietikon vorbei. Wir schauen sie uns an und beraten dich ehrlich dazu, ob eine Reparatur, Änderung oder ein Neukauf sinnvoll ist.
Regelmässige Pflege kann dazu beitragen, dass deine Motorradbekleidung aus Leder lange schön und funktionell bleibt. Lass nasses Leder bei Raumtemperatur trocknen, vermeide aggressive Reinigungsmittel und direkte Hitze, verwende geeignete Pflegeprodukte und kontrolliere Nähte sowie Reissverschlüsse regelmässig.
Und wenn Pflege allein nicht mehr ausreicht, lohnt sich ein Blick ins Lederatelier.
Bist du unsicher, ob deine Lederjacke oder Lederkombi repariert oder angepasst werden kann? Bring sie bei Biker's Point in Dietikon vorbei und lass dich persönlich beraten.


